Ausbildung bei der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen


Wir stellen uns vor

Sachsen zählt in Deutschland zu den Bundesländern mit den meisten Talsperren. Versorgten die ersten Wasserspeicher im Land früher vor allem den Bergbau, haben Stauanlagen heute zumeist mehrere Funktionen. Der Staatsbetrieb Landestalsperrenverwaltung (LTV) betreibt und bewirtschaftet nahezu alle Stauanlagen im Besitz des Freistaates Sachsen. Genauso wichtig ist ihre Zuständigkeit für den Ausbau, die Unterhaltung und den Hochwasserschutz an allen Fließgewässern in der Verantwortung des Landes.

Die Landestalsperrenverwaltung bildet in ihrer Zentrale und in ihren Betrieben in verschiedenen Berufen aus. Dazu gehören Kauffrau/-mann für Büromanagement, Fachinformatiker/in und Wasserbauer/in.

Außerdem besteht grundsätzlich die Möglichkeit, ein Praktikum im Rahmen von Ausbildung oder Studium zu absolvieren. Eine Vergütung kann nicht gezahlt werden. Die LTV berücksichtigt aber gern Ihre gewünschten Aufgabenschwerpunkte und Praktikumszeiträume.

Die LTV ist dem Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft nachgeordnet.


Berufe mit Zukunft - Wir bilden aus

Wasserbauer (m/w)

Während der dreijährigen Ausbildung lernen die Auszubildenden unter anderem, wie sie als Wasserbauer/in Gewässer pflegen, technische Bauwerke wie Wehre und Schleusen instand halten, Talsperren bedienen und Hochwasserschäden entfernen. Die Ausbildung erfolgt im dualen System das heißt in einem Betrieb der Landestalsperrenverwaltung und in der Berufsfachschule.

Wasserbauer (m/w)
Wasserbauer (m/w)


Aufgaben von Wasserbauer/innen

  • Bau, Kontrolle und Instandhalten von Bauwerken in und an Gewässern, Ufersicherungen und Unterhaltungswesen
  • Unterhalten und kontrollieren des Gewässerbetts
  • Sichern und beschildern von Fahrrinnen und Fahrwasser
  • Betreiben und unterhalten von Talsperren, Speichern und Hochwasserrückhaltebecken
  • Hochwasserschutz, Hochwasserabwehr und Eisabwehr
  • Erstellen von Aufmaßen und Arbeitsunterlagen sowie durchführen von gewässerkundlichen Messungen
  • Führen von schwimmenden Fahrzeugen und Geräten
  • Planen, steuern und koordinieren von Arbeitsabläufen


Und nach der Ausbildung?

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung eröffnen sich interessante Einsatzmöglichkeiten, zum Beispiel als Wasserbauer/in an Fließgewässern, als Stauwart/in an einer Talsperre, als Bauaufseher beim Bau neuer Anlagen oder als Eichgehilfe im Schiffseichdienst. Mit den erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten ist außerdem ein Einsatz im Tiefbau, Garten- und Landschaftsbau sowie das Bedienen und Warten von Schleusen möglich.

Weiterqualifizierungsmöglichkeiten bieten sich, indem der Meistertitel erworben werden kann oder eine Fortbildung zum staatlich geprüften Techniker erfolgt.


Das sollten Sie für diesen Ausbildungsberuf mitbringen

  • Freude, draußen zu arbeiten
  • Interesse, mit und am Wasser zu arbeiten
  • Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick
  • Realschulabschluss mit guten Noten in naturwissenschaftlichen Fächern
  • Sehr abwechslungsreich ist die Arbeit in der Natur und am Wasser

Interessante Informationen zum Berufsbild findet Ihr hier
Film zum Beruf hier

 

Kaufmann für Büromanagement (m/w)

Kaufleute für Büromanagement werden in den kaufmännischen Bereichen der Zentrale oder in einem Betrieb der Landestalsperrenverwaltung ausgebildet. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird im dualen System durchgeführt. Neben der Arbeit in der betrieblichen Ausbildungsstätte erfolgt der Besuch der Berufsschule.

Kaufmann für Büromanagement (m/w)
Kaufmann für Büromanagement (m/w)

Aufgaben von Kaufleuten für Büromanagement

  • Allgemeine Verwaltungsaufgaben
  • Organisation von Personalwesen mit Lohn- und Gehaltsabrechnungen
  • Rechnungswesen und Buchhaltung mit Überwachung von Zahlungseingängen und Einleitung von Mahnverfahren
  • Allgemeiner Schriftverkehr


Und nach der Ausbildung?

Nach der erfolgreichen Ausbildung bieten sich vielseitige Einsatzmöglichkeiten, zum Beispiel in Sekretariaten, als Assistent/in von Unternehmensleitungen sowie als Sachbearbeiter/in in den Bereichen Materialwirtschaft, Marketing/Vertrieb, Personal- und Rechnungswesen.

Weiterqualifizieren können sich Bürokaufleute nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung als Fachkaufmann/-frau, Fachwirt/in oder als staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in. Verfügen die Absolventen über die Hochschulreife, können sie auch ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an einer Fachhochschule oder Universität beginnen.


Das sollten Sie für diesen Ausbildungsberuf mitbringen

Freude im Umgang mit modernen Techniken der Bürokommunikation
Interesse an betriebswirtschaftlichen Abläufen
Organisationstalent, Flexibilität, Kontaktfreude und Teamfähigkeit
Realschulabschluss, Fachhochschulreife oder Allgemeine Hochschulreife

Als Organisationstalent Probleme schnell und wirkungsvoll lösen sowie anderen helfen

 

Fachinformatiker (m/w)

Fachinformatiker/innen bearbeiten ein breites Themenspektrum. Sie konzipieren und realisieren komplexe EDV-Systeme und passen diese benutzergerecht an. Damit fungieren Fachinformatiker/innen als Verbindungsmedium von Technik und Menschen, die diese für ihre tägliche Arbeit anwenden. Je nach Interessengebiet arbeiten Fachinformatiker/innen in Bereichen unternehmensinterner und kundenspezifischer Software oder in der Systembetreuung. Spezialisieren können sich die Auszubildenden in den Fachrichtungen Anwendungsentwicklung und Systemintegration.

Fachinformatiker (m/w)
Fachinformatiker (m/w)


Aufgaben von Fachinformatikern/innen

Fachrichtung Anwendungsentwicklung

  • Planen und analysieren von IT-Systemen
  • Programmieren von Software
  • Testen von Anwendungen und anpassen dieser
  • Entwickeln und verbessern anwendungsgerechter Bedienoberflächen
  • Beheben von Fehlern mithilfe von Experten- und Diagnosesysteme
  • Beraten und schulen von Anwendern

Fachrichtung Systemintegration

  • Realisieren von Informations- und Kommunikationslösungen
  • Entwickeln von kundenspezifischen Lösungen
  • Vernetzen von Hard- und Softwarekomponenten
  • Beraten und schulen von Anwendern


Und nach der Ausbildung?

Nach der erfolgreichen Ausbildung erwarten Fachinformatiker/innen abwechslungsreiche Tätigkeitsfelder in technisch geprägten Abteilungen von Unternehmen. Besonders die Unternehmen, die selbst IT-Infrastrukturen einrichten und betreuen bzw. Software für kunden- und unternehmensspezifische Geschäftsprozesse erstellen, haben Interesse an gut ausgebildeten Fachinformatikern/innen.

Für den beruflichen Aufstieg bieten sich Weiterbildungsmöglichkeiten zum Komponentenentwickler/in oder als Softwareentwickler/in. Bei bestehender Hochschulzugangsberechtigung bietet die Ausbildung auch eine gute Grundlage für ein Informatikstudium.


Das sollten Sie für diesen Ausbildungsberuf mitbringen

  • Interesse an technischen Zusammenhängen und elektronischen Systemen
  • Kreativ, flexibel und kooperativ im Team arbeiten zu können
  • Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit
  • Realschulabschluss, Fachhochschulreife oder Allgemeine Hochschulreife mit guten Noten in Mathematik und Informatik

Interessante Informationen zum Berufsbild findet Ihr hier
Film zum Beruf hier

 

Wenn Sie Interesse an einer Ausbildung oder einem Praktikum in der LTV haben, erhalten Sie weitere Informationen bei:

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
Referat Verwaltung/Personal
Enrico Kluge
Postfach 10 02 34
01782 Pirna

Telefon: 03501 796-403
E-Mail: organisation@ltv.sachsen.de




Bitte gib bei Deiner Bewerbung an, dass Du Dich aufgrund der Ausbildungskampagne
Onkel Sax - DEINE AUSBILDUNG IN DEINER REGION bewirbst. Danke!

Fotos: LTV


Veröffentlicht für:

Landestalsperrenverwaltung
des Freistaates Sachsen

Bahnhofstraße 14
01796 Pirna

Tel.: 03501 7960
Fax: 03501 796103
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Als Azubi habe ich die Möglichkeit, die unterschiedlichen Fachbereiche kennenzulernen und meine Stärken auszubauen
Ich bereue es nicht, meine Ausbildung bei der Deutschen ACCUMOTIVE - ein Unternehmen der Daimler AG, zu machen.

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