Ausbildung in der Rechtsanwaltskanzlei


Rechtsanwaltsfachangestellter (m/w)

Du hast Recht, Dich zeitig über die eigene Ausbildung zu informieren und die besten Optionen zu sichern.

Nimm Dein Recht wahr und informiere Dich jetzt über Deine Aussichten als Azubi zum Rechtsanwaltsfachangestellten (ReFa). ReFas sind echte Allrounder, denen die Welt offen steht.

Die Ausbildung zum Rechtsanwaltsfachangestellten bietet zahlreiche berufliche Möglichkeiten in einem außergewöhnlichen Arbeitsumfeld. Die Ausbildung im dualen System erfordert ein Höchstmaß an Engagement und Freude beim Umgang mit gesetzlichen Regelungen.

Die Rechtsanwaltskammer Sachsen ist nach dem Berufsbildungsgesetz zuständige Stelle für die Ausbildung zum Rechtsanwaltsfachangestellten in Sachsen. Wir führen die Ausbildungsrolle, organisieren die Zwischen- und Abschlussprüfung und geben Auskunft zu allen Fragen rund um die Ausbildung. Aktuelle Informationen zur Ausbildung erhältst Du hier.

Interessante Informationen zum Berufsbild findest Du:

hier (RAK Sachsen) und
hier (BRAK)

Film zum Beruf hier


Das erwartet Dich! Sieben Gründe für Deine Ausbildung beim Anwalt:

  • Deine Ausbildung ist abwechslungsreich. In der Berufsschule baust Du Dir ein fundiertes Rechtswissen auf, das Du im Arbeitsalltag in der Kanzlei gleich einbringen kannst: 1. und 2. Lehrjahr: 2 Berufsschultage, 3. Lehrjahr: 1 Berufsschultag pro Woche
  • Du kannst Deine Ausbildung in der Region machen. Anwaltskanzleien gibt es fast überall in Sachsen. Die Berufsschulen befinden sich in Chemnitz, Dresden und Leipzig.
  • Du arbeitest in einem modernen Büro und hast viele Kollegen. Als ReFa arbeitest Du viel am Computer, aber auch Teamarbeit gehört genauso zu Deinem Alltag wie Akten und Gesetzbücher.
  • Du hast persönlichen Kontakt mit Mandanten. In der Kanzlei nimmst Du sie in Empfang und verwaltest ihre Daten. Außerdem bereitest Du ihre Unterlagen für Termine vor oder erinnerst sie an Fristen.
  • Du arbeitest selbständig. Du unterstützt Rechtsanwälte bei ihrer täglichen Arbeit, indem Du ihnen Büro- und Verwaltungsaufgaben abnimmst. Du nimmst Anrufe und die Post entgegen, vereinbarst Termine, legst Akten an und bereitest Unterlagen vor. Du erstellst die Rechnungen Deiner Kanzlei oder setzt eigenverantwortlich die Forderungen der Mandanten mittels Mahnbescheiden und Zwangsvollstreckungen durch.
  • Du übernimmst Verantwortung. Du sorgst mit Hilfe eines Fristen- und Terminkalenders dafür, dass Klagen und andere Unterlagen rechtzeitig eingereicht werden können. Du betreust wichtige Rechtsangelegenheiten und man vertraut Dir, deshalb bist Du zu Verschwiegenheit und Loyalität verpflichtet.
  • Du hast gute Zukunftsperspektiven. Als ReFa hast Du gelernt, ein Büro perfekt zu organisieren. Damit bist Du ein echtes Allround-Talent und flexibel: Auch in anderen Bereichen stehen Dir dann Türen offen, z. B. in Rechtsabteilungen von Unternehmen und Versicherungen, bei Wirtschafts-prüfern, Inkassobüros, Behörden und Kommunen. Später kannst Du eine Weiterbildung zum Geprüften Rechtsfachwirt machen, die Dich noch weiter bringt.


Antworten auf häufig gestellte Fragen

Ich möchte gerne eine Ausbildung zum Rechtsanwaltsfachangestellten (m/w) absolvieren. Wo muss ich mich bewerben?
Du bewirbst dich in der Rechtsanwaltskanzlei. Mit dieser schließt Du einen Ausbildungsvertrag. Die Rechtsanwaltskammer hilft Dir bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz.
Die aktuellen Ausbildungsplatzangebote findest Du hier.

Wann muss ich mich bewerben?
Für den Beruf des ReFa gibt es keine bestimmte Bewerbungsfrist. Zu Beginn des letzten Schuljahres solltest Du erste Bewerbungen versenden. Die Bewerbungszeit läuft bis zum Start des Ausbildungsjahres. Es ist auch ein Einstieg bis Dezember im aktuellen Ausbildungsjahr möglich.

Achten die Rechtsanwälte auf bestimmte Zensuren im Zeugnis?
Die Deutsch- und Mathematiknoten sind sehr wichtig. Hier sollten Deine Zensuren nicht schlechter als „befriedigend“ sein. Die ausbildenden Rechtsanwälte legen aber auch auf die Kopfnoten besonderen Wert. In Betragen und Ordnung ist eine Note „gut“ wünschenswert.

Benötige ich einen bestimmten Schulabschluss?
Du solltest einen guten Realschulabschluss oder Abitur anstreben.

Muss ich Schulgeld bezahlen?
Nein. Die Ausbildung ist kostenlos.

Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung dauert drei Jahre. Wenn du besonders gute Leistungen in der Berufsschule und in der praktischen Tätigkeit vorweisen kannst, hast du die Möglichkeit, die Ausbildung um ein halbes Jahr zu verkürzen.

Kann ich die Ausbildung zum ReFa auch schulisch absolvieren?
Nein. Du musst einen Ausbildungsvertrag mit einer Rechtsanwaltskanzlei abschließen. Dein Ausbilder meldet dich in der Berufsschule an.

Bekomme ich eine Ausbildungsvergütung?
Ja. Die Rechtsanwaltskammer Sachsen hat Richtwerte erlassen, an denen sich die ausbildenden Rechtsanwaltskanzleien orientieren müssen.
Unsere Empfehlung:

  • 1. Ausbildungsjahr 550,00 EUR brutto
  • 2. Ausbildungsjahr 650,00 EUR brutto
  • 3. Ausbildungsjahr 750,00 EUR brutto

Habe ich gute Chancen, später auch in dem erlernten Beruf zu arbeiten?
Ja. Die Chancen sehen gut aus. Rechtsanwälte benötigen für ihre Arbeit gut ausgebildete Fachkräfte, die wissen, wie eine Rechnung erstellt wird und die fit in der Zwangsvollstreckung sind.


Deine Ansprechpartner in der Rechtsanwaltskammer Sachsen sind:

RA Jörg Freund

Tel.: 0351 3185928
ausbildung@rak-sachsen.de

Kathleen Pfeiffer

Tel.: 0351 3185928
ausbildung@rak-sachsen.de


Bitte gib bei Deiner Bewerbung an, dass Du Dich aufgrund der Ausbildungskampagne
Onkel Sax - DEINE AUSBILDUNG IN DEINER REGION bewirbst. Danke!


Veröffentlicht für:

Rechtsanwaltskammer Sachsen
Glacisstraße 6
01099 Dresden

Tel.: 0351 318590
Fax: 0351 3360899
Internet



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